Social Media Marketing für Events
Zuletzt aktualisiert am 19. September 2026
Dieser Videobeitrag stammt von MGNFY.
MGNFY ist eine Performance Marketing Agentur mit Spezialisierung auf den Bereich Ticket-Marketing.
Weitere Informationen: https://www.ticket.marketing/
🎬 Video-Transkript zum Nachlesen
Willkommen zurück zum dritten Video. Heute geht es das Thema Social Media Marketing für Events und Veranstaltungen. Und wir wollen uns eigentlich anschauen, wie wir für unsere Veranstaltung eigentlich erfolgreich diesen Bereich Social Media Marketing bedienen und uns ja diese Plattformformate, die wir zur Verfügung haben heute, auf den ganzen unterschiedlichen Plattformen zu nutze machen und eben auch unsere organische Reichweite dadurch maximieren.
Social Media Marketing fängt eigentlich erst mal bei der Definition meiner Marke an und mit dem Verständnis darüber, wie ich eigentlich bei meiner Zielgruppe ankommen will, was ich für Gefühl vermitteln will und wie ich eben auch und deswegen diese Leitfrage hier unter der Markendefinition Identifikation in meiner Zielgruppe schaffe und das fängt für uns eigentlich bei der richtigen Markendefinition an. Das heißt zum einen, dass wir uns die Frage stellen, okay, welches Markengefühl möchte ich vermitteln? Was ist die Mission und der Sinn hinter meiner Marke und gegen wen möchte ich mich eigentlich abgrenzen?
Denn so ergibt sich eigentlich auch schon ganz klares Zielgruppensegment für mich als Veranstalter, wo ich dann dementsprechend in meinen kommunikativen Maßnahmen ansetzen kann. Darüber hinaus aber auch, welche Werte möchte ich vermitteln oder habe ich vielleicht auch visuelle Assoziationen, die sich im Kopf meiner Zielgruppe einprägen. Also wir haben zum Beispiel hier vom Tomowland oder vom Close Festival, das ist einer unserer Kunden mal ein exemplarisches Bildlogo eingefügt, was einfach noch mal neben dem klassischen Textlogo steht und dann zum Beispiel auch in Form von Stickern, in Form von Plakaten für sich alleine stehen kann und wir haben diese visuelle Assoziation mit unserer Brand, was natürlich perfekt ist, einfach noch mal diese unterbewusste Bindung zu unserer Marke zu stärken.
Und das sind einfach alles Fragen, die wir uns als Veranstalter im ersten Schritt stellen sollten und darauf basierend dann wirklich unser kommunikatives Konzept aufbauen sollten. Darüber hinaus sollten wir uns mal mit Art Value Proposition Cambers auseinandersetzen. Das heißt am Beispiel von unserem eigenen Event, was sind eigentlich Gründe für ein Festivalbesuch? Das heißt, warum kommt meine Zielgruppe zu meiner Veranstaltung?
Das ist natürlich zum einen ganz klassisch Entspannung, Auszeit vom Alltag finden. Das ist auch Stück weit, sich mit Freunden und Gleichgesinnten zu treffen, zu feiern, einfach ja unvergessliche Momente zu schaffen, an die wir uns gerne zurückerinnern. Das ist natürlich aber auch musikalisch neue Erfahrungen zu machen, neue Künstler zu entdecken und es ist bei uns auch einfach das Thema die Natur genießen, aktiv zu sein einen Tag lang, weil wir natürlich die Location in einem, ja, Sandstrand haben, an Seebad haben, was uns natürlich auch noch mal abgrenzt von unserer Konkurrenz. Und sobald
wir diese Gründe klar haben, können wir die noch mal viel besser auch in all unseren kommunikativen Maßnahmen nutzen. Auf der anderen Seite haben wir aber auch Pains. Das heißt, was sind Bedenken bei einem Festivalbesuch unserer Zielgruppe? Natürlich ganz oft den Fall bei Festivals, dass wir eine Art von Überfüllung haben, dass wir mangelnden Platz und Komfort haben, wogegen wir kommunizieren können.
Zum anderen haben wir vielleicht aber auch den Teil hohe Ticketpreise und versteckte Kosten. Das heißt, wir haben keine transparente Gebührenstruktur. Wir haben vielleicht lange Wartezeiten am Einlass und unorganisierte Abläufe. Das heißt, dass ich für Getränk sechzig Minuten anstehen muss und dass wir vielleicht auch mangelnde Hygiene- Sicherheitsstandards haben.
Das sind alles Erfahrungen, die wir wahrscheinlich bei Veranstaltungen schon mal gemacht haben und genau deswegen sollten wir das kommunikativ aufnehmen und son bisschen ja entgegenwirken, dass wir sagen, okay, das ist unser Einlasskonzept, wir haben Cashless Payment, deswegen dauern die Wartezeiten an den Bars nicht lange und so weiter und so fort, dem einfach bestmöglich entgegenzuwirken. Darüber hinaus haben wir natürlich auch Gains, das heißt, was sind eigentlich die Mehrwerte bei einem Festivalbesuch? Und hier haben wir beim Sansy Beach Festival die Location direkt am Seebad und darüber hinaus haben wir natürlich ein vielfältiges Line-up mit internationalen Acts, aber auch aufstrebenden Künstlern.
Das heißt, es ist eigentlich für jeden was dabei. Wir haben ein vielfältiges vielfältiges gastronomisches Angebot, bestehend aus ja veganen, vegetarischen Speisen. Wir haben eine hochwertige Produktion mit guten Abläufen. Das Festival genießt das Jahr in das zehnte Jahr, das heißt, die Leute wissen auch, welchen Standard sie erwarten dürfen und ja, alles ist einfach stressfrei für den Gast, weil wir wenig Wartezeiten haben, wir, wie ich gerade schon sagte, super Abläufe haben und einfach alles ja, so haben, dass der Gast einfach super Tag hat, ohne viel Stress zu haben, ohne irgendwo dann anzustehen und das sind natürlich alles Mehrwerte, die wir dann noch mal aufgreifen können und dementsprechend auch kommunikativ mit auf unseren sozialen Medien aufnehmen.
Und das ist einfach son bisschen immer die Grundlage für unsere Strategie. Das heißt, dass wir uns die Markendefinition anschauen, dass wir uns die Value Proposition Canvas anschauen und dann einfach ansetzen und sagen, okay, welche Plattform selektieren wir mit welchem Ziel? Also wollen wir einfach erst mal unsere Markenbekanntheit steigern und setzen einfach erst mal sehr auf Wheels, TikToks und Shorts, weil diese einfach bekanntermaßen die organische Reichweite maximieren? Wollen wir unsere Ticketumsätze maximieren?
Also stellen uns erst mal all diese strategischen Fragen und wollen natürlich auch Ziele festlegen. Das heißt, wie wollen wir wachsen? Was sollte unsere Engagementrate sein? Und dementsprechend erfolgt dann einfach auch die Ausarbeitung der Inhalte, der Themen und Formate als auch der Frequenz der Beiträge dementsprechend angepasst an unsere Zielwerte.
Und dann geht es rein in die konkreten Content Formate, das heißt basierend auf unserem Markenkern, basierend auf unserer Value Proposition Canvas schauen wir uns an, welche Content Formate wir eigentlich spielen. Das heißt, was können wir rund Künstler spielen? Was können wir rund unsere Location spielen? Wie können wir das Genre kommunikativ aufnehmen?
Wie können wir immer wieder unsere Zielgruppe sichtbar machen? Das heißt, dass wir auch diese Identifikation schaffen durch unsere Beiträge und wie können wir eigentlich digital diese Emotion steigern und maximieren? Und das ist einfach immer so eine Abwechslung dieser Content Formate auf unseren Plattformen, einfach immer wieder für Abwechslung zu sorgen, einfach immer wieder die Interaktion hochzuhalten und so könnt eigentlich ihr das auch machen, dass ihr euch verschiedene Formate ausdenkt und unter diesen Formaten eure einzelnen Beiträge plant und dementsprechend veröffentlicht. Und bei
diesen Themen und Formaten haben wir einen gewissen Instagram Funnel nach Reichweite, das heißt, haben eigentlich Reels, Feedbeiträge und unsere Storys und die Wheels bringen uns einfach erfahrungsgemäß am meisten Reichweite dadurch, dass sie extrem gepusht werden. Unser Feed sorgt dann noch mal für mehr Identifikation und ist son bisschen unser Markenschaufenster und die Storys sind dann einfach die Interaktion für unsere bestehende Community, wo wir noch mal ja nähere Einblicke geben können und der Messenger ist natürlich dann son bisschen diese Eins zu eins Kommunikation und dann unser Sprachrohr auch am Ende zu unserer Zielmutter.
Genau, Short Video Content in Reels, das noch mal aufzugreifen, werden in drei verschiedenen Feeds bei Instagram ausgespielt. Das ist einmal der News, Discover und Explore Feed. Das heißt, ich hab hier eine große Distribution meiner Wheelbeiträge und deswegen eignet sich dieses Format auch so hervorragend, Reichweite aufzubauen.
Wheels werden nach dem Content Graph ausgespielt, das heißt basierend auf Interessen bekomme ich als Nutzer auch Beiträge angezeigt. Man kennt das, wenn man sich Wheels zum Beispiel zu einem bestimmten Themenschwerpunkt länger angeschaut hat, bekommt man immer mehr von solchen thematischen Inhalten dann ausgespielt. Und im Kern steht eigentlich und deswegen ist es son Vorteil, die Ausspielung an neue Zielgruppen. Das heißt, grade auch im Markenaufbau sollten wir Reels nutzen, einfach an unsere Zielgruppe heranzukommen.
Genau, dann haben wir die Bildkarussell oder Grafikinhalte, die wir unseren Feed veröffentlichen können. Gerade Karussell Postings oder auch Grafik beziehungsweise Foto Postings bieten halt noch mal die Möglichkeit, einfach mehr Informationsgehalt zu liefern und werden natürlich gerade auch an Zielgruppen ausgespielt, die uns schon folgen, die schon mal interagiert haben. Und gerade durch Karussell Postings kann ich noch mal die Verweildauer auf meinen Inhalten maximieren, was auch da wieder zu mehr Interaktion und mehr organischer Reichweite führt. Darüber hinaus haben wir natürlich Storys, wo wir vierundzwanzig Stunden unserer Zielgruppe Inhalte ausspielen können.
Das sind hervorragende Inhalte, einfach euren Community mehr an euch zu binden, die Beziehung zu maximieren und auch ja, diese direkte Interaktion hervorzurufen. Und hier können wir gerade Gebrauch machen, das zu erzielen von den verschiedenen Interaktionsfeatures, die Instagram uns hier bietet, wie son Q und A. Wir können aber auch FAQs spielen über Grafiken in unseren Storys und haben hier einfach super viele Möglichkeiten, wie wir Storys interessant für unsere Community gestalten wollen.
Genau, dann haben wir eigentlich alles an Inhaltsformaten durch. Wir haben son bisschen besprochen, wie wir das Ganze strategisch aufbauen können und dann geht's natürlich auch darum, okay, wie kommunizieren wir eigentlich auch über unsere Captions und hier haben wir uns son bisschen unseren Caption Baukasten erarbeitet. Das heißt, wie strukturieren wir eigentlich unsere Wordings? Das Ganze fängt eigentlich immer an a mit sogenannten Catchphrase, das heißt in zwei Zeilen eigentlich die wichtigsten Informationen.
Hier ist es in diesem Fall Lineup Announcement von Charlotte Witte, please welcome to our fairground Charlotte Witt Music. Dann gehen wir im Body son bisschen mehr inhaltlich auf den Künstler ein. Das heißt, wir wollen son bisschen Informationsgehalt an anreichern.
Wir haben unsere Boiler Play, das heißt, das sind immer die wichtigsten Informationen von unserem Event. Datum, Location und Genres. Wir haben hier Call to Action und wir haben natürlich Hashtags, die uns noch mal bisschen extra Reichweite bringen und so baut sich das Ganze immer auf und so kann das eigentlich auch jeder Veranstalter, so könnt ihr das machen, damit ihr auch einfach einen schönen Look in eurer Caption habt. Genau und dann geht's eigentlich über in die Redaktionsplanung.
Das heißt, ihr solltet schauen, dass ihr immer in einem wiederkehrenden Zeitfenster eine mehrwöchige Planung vornehmt. Das heißt, dass ihr einfach eure Inhaltsformate auf die einzelnen Tage aufbaut und dann im Idealfall in vierzehntägigen oder auch vierwöchigen Rhythmus eure Inhalte vorplant, was einmal in der Meta Suite einplant und dann auch nichts mehr damit zu tun hat habt. Und grade hier können wir uns natürlich mittlerweile auch für Inspirationen Gebrauch machen von ChatGPT oder der AI von Notion, einfach unsere Arbeit noch mal bisschen effizienter zu machen.
Genau und da sind wir eigentlich auch schon am Ende unseres Videos zum Bereich Social Media Marketing angekommen und wir hoffen, ihr habt wieder was mitnehmen können und wir sehen uns im nächsten Video.