flatrate - Rechenbeispiele

Aktualisiert am 14. Oktober 2026

Wie viel du mit der ditix flatrate sparst und zusätzlich verdienst, hängt vor allem davon ab, wie viele Tickets du im Jahr verkaufst. Der Ticketpreis spielt für die ditix-Gebühren keine Rolle: In keinem Tarif gibt es einen prozentualen Anteil.

Die Kosten im Vergleich

  • pay as you go: 0,69 Euro (netto) je Ticket
  • prepaid: maximal 0,29 Euro (netto) je Ticket, mit Mengenrabatt bis 0,23 Euro (netto) je Ticket bei einer Aufladung ab 25.000 Ticketcredits
  • flatrate: 990 Euro (netto) im Monat bei 12 Monaten Laufzeit, also 11.880 Euro (netto) im Jahr – egal, wie viele Tickets du verkaufst
Tickets im Jahrpay as you goprepaidflatrate
1.000690 €290 € (0,29 €)11.880 €
10.0006.900 €2.600 € (0,26 €)11.880 €
50.00034.500 €11.500 € (0,23 €)11.880 €
100.00069.000 €23.000 € (0,23 €)11.880 €

Alle Beträge netto. Beim prepaid Tarif steht in Klammern der Staffelpreis, der gilt, wenn du die Ticketcredits in einer Aufladung kaufst.

Faustregel: Die flatrate lohnt sich ab etwa 41.000 bis 52.000 verkauften Tickets im Jahr – je nachdem, zu welchem Staffelpreis du sonst Ticketcredits aufladen würdest. Darunter ist der prepaid Tarif günstiger. pay as you go ist immer die teuerste Variante und eignet sich nur, wenn du sehr wenige Tickets verkaufst oder ganz flexibel bleiben möchtest.

Kann ich im flatrate-Tarif über die Gebühren zusätzliches Geld verdienen?

Ja, und so geht's:

Im flatrate Tarif zahlst du keine Systemgebühr je Ticket, sondern nur die feste monatliche Nutzungsgebühr. Die Abwicklungsgebühren (im Ticketshop VVK-Gebühren genannt), die deine Käufer zahlen, gehören vollständig dir. Davon gehen nur noch die Gebühren deines Zahlungsdienstleisters ab.

Beispiel: Du verkaufst im Jahr 60.000 Tickets zu je 25 Euro (Ticketumsatz 1.500.000 Euro) und berechnest deinen Käufern eine moderate Abwicklungsgebühr in Höhe von 99 Cent je Ticket + 5 %, also 2,24 Euro je Ticket. (Dieser Wert ist standardmäßig in deinem ditix-Veranstalterkonto voreingestellt und kann von dir geändert werden.)

Ermittlung der Zahlungsgebühren:

In diesem Beispiel nutzt du für den Vorverkauf ausschließlich Stripe als Zahlungsdienstleister mit diesen Zahlungsarten: Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay, SEPA-Lastschrift.

Der Zahlungsdienstleister Stripe erhebt (standardmäßig) die folgenden Gebühren:

0,25 € je Bestellung + 1,5 % vom Warenkorbwert (Ticketpreis plus Abwicklungsgebühr)

Die derzeit gültigen Stripe-Gebühren findest du auf www.stripe.com.

Im Durchschnitt werden 2,5 Tickets je Bestellung gekauft. Daher kalkulieren wir mit 24.000 Bestellungen.

Warum ist das wichtig? Die Anzahl der Bestellungen ist wichtig, da die Zahlungsdienstleister Stripe und PayPal eine feste Transaktionsgebühr je Bestellung erheben.

Merke: Je mehr Tickets im Rahmen einer Bestellung gekauft werden, desto besser für dich.

Bierdeckelrechnung für unser Beispiel:

flatratezum Vergleich: prepaid
Dein Gebührenumsatz (60.000 × 2,24 €)134.400,00 €134.400,00 €
Deine ditix-Kosten− 14.137,20 € (11.880 € netto)− 16.422,00 € (60.000 × 0,23 € = 13.800 € netto)
Deine Zahlungsgebühren an Stripe (24.000 × 0,25 € + 1,5 % von 1.634.400 €)− 30.516,00 €− 30.516,00 €
Dein Gewinn an den Gebühren89.746,80 €87.462,00 €

Der prepaid-Vergleich setzt Aufladungen ab 25.000 Ticketcredits voraus (Staffelpreis 0,23 Euro netto).

Ergebnis: Bei 60.000 Tickets im Jahr bleiben dir mit der flatrate rund 89.700 Euro aus den Abwicklungsgebühren – etwa 2.300 Euro mehr als im prepaid Tarif mit dem günstigsten Staffelpreis.

Beachte: Der exakte Gewinn am Gebührenumsatz ergibt sich aus den tatsächlichen Zahlungsgebühren, die Stripe oder PayPal für die Abwicklung berechnen. Je nach Volumen und Zahlungsart können die Zahlungsabwicklungskosten höher oder niedriger sein. Gebührenumsatz und ditix-Kosten sind inklusive 19 % Umsatzsteuer gerechnet. ditix-Preise: Stand Oktober 2026.

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